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Christusbewusstsein - nein danke!

Dieser Jesus war selbstverständlich ein Mann, denn Gott ist ja immer ein Mann, wenn man den Religionen glaubt. Dass der gepeinigt und getötet wurde, hat das was mit Rivalentum zu tun? Sein Vater war damit nicht mehr die Nummer 1 in der Hierarchie? Das erinnert doch sehr stark an das Tierreich und selbst da gibt es nur wenige Arten, die ihre Jungen töten oder töten lassen. Wir können als Frauen fast froh sein, in dieser Geschichte nur am Rande vorzukommen.
Dieser Jesus stirbt also als Mann, bei der Auferstehung ist er natürlich immer noch ein Mann oder besser ein Mann-Gespenst, das die Jünger beim Abendessen überrascht . Dieses Gespenst sollen wir anbeten und die anderen werden von der katholischen Kirche im Exorzismus vertrieben. Dieses eine Mann-Gespenst ist aber gleichzeitig das Christusbewusstsein. Mysteriös, mysteriös!
Aus einem anderen Blickwinkel wird die Geschichte noch viel grotesker: Weibliche Energie ist Leben, Schönheit und Weisheit, wobei Leben gleichzusetzen ist mit Schwingung, Schönheit mit der freien Entfaltung und Weisheit ist die Summe unserer Erfahrungen, also unsere Seele. Da der Typ aber angeblich keine weibliche Energie hatte, ist klar, dass er nicht leben kann, sich nicht entfalten kann und nachdem er auch keine Erfahrungen machen kann fragt man sich natürlich, was der überhaupt auf der Erde wollte. Selbst bei der Männlichkeit hapert es ganz gewaltig. Männliche Energie ist Licht, Intuition und Intelligenz. Da der Mensch nicht nur aus Leben sondern auch aus Licht besteht, hat der auch das Licht zerstört oder zumindest erlaubt, dass das passiert. Göttlicher Geist ist Intelligenz, warum sollte das zerstört werden? Geist ist doch nicht so dumm, sich selber zerstören zu wollen.
Also das ist doch wirklich eine schräge Story! Das Christusbewusstsein, so wie es das Christentum uns weiß machen will, ist die Märtyrernummer - Qual, Pein, Schmerz und Tod.

Jung und alt

Wie kann es denn alt und jung geben, wenn Zeit eine Illusion ist?

Gott erschuf die Welt?

Seit Monaten beklagte ich mich schon bei meiner inneren Führung über mangelnden Antrieb. Ich kann doch nicht immer nur schlafen oder müde sein, was ist das denn für ein Leben! Die nächste Klage war: "Warum immer nur für andere arbeiten? Warum immer das Gleiche tun und trotzdem nie fertig werden? Warum erfüllen sich bestimmte Herzenswünsche nicht, Wünsche, die ich schon über Jahrzehnte habe?" Es steigerte sich in der letzten Zeit. Ich spürte immer mehr die Verzweiflung, egal, was ich tu, nur wenig manifestiert sich so, wie ich es will. Klar, dass da Depression und Verzweiflung hochkommt. Selbst mein innerer Träumer hatte sich beschwert, dass nur ein Bruchteil von seinen Träumen sich auf der physischen Ebene zeigen.
Nachdem ich ziemlich verzweifelt geweint hatte und Herzschmerzen spürte, kam auf einmal das AHA: Gott erschuf die Welt. So ein Müll! Das ist ja wohl einer der hinterhältigsten believes überhaupt! Da kann ich natürlich machen, was ich will, wenn die Welt bereits fertig ist, hab ich keine Chance, was zu verändern. Ich habe damit auch keine Macht in meinem Leben. Ich bin auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Ich kann manifestieren und beim Universum bestellen, was ich will, es erscheint nicht, es sei denn, dieser komische Gott hat das von Anfang an eingebaut.
Diese elenden Religionen und Kirchen unterdrücken damit die Kreativität der Menschheit. Sie reden den Menschen seit Jahrtausenden ein, sie seien machtlos.
Wir kreieren unsere Welt jede Minute und Stunde neu und wenn wir diesen dämlichen believe los sind, lässt der Erfolg sicherlich nicht auf sich warten, es sei denn, es ist noch so etwas in der Art in unserem believe-System.

Arbeiten, zahlen, kaufen?

Der Vater aller Schöpfung ist das Licht und Licht liebt mich so sehr, dass es in jeder Form erscheint, die ich mir wünsche.
Ich muß arbeiten um Geld zu verdienen, damit ich mir was kaufen kann würde demnach bedeuten:
Licht muß arbeiten um Licht zu verdienen damit sich Licht dann Licht kaufen kann - das hat doch was.

Geist und Seele

Geist bestimmt, was wir erleben und Seele ist die Summe all unserer Erfahrungen aus allen unseren Leben. Warum sollte Geist nur Erfahrungen wie leiden, schuften, rennen, Schmerzen, Armut - also der gemarterte Heilige - haben wollen? Das macht keinen Sinn! Wenn ich Allgeist wäre, ich würde mich zu tode langweilen.

Gott als Stalker?

Ich sah einen Bericht im Fernsehen über Stalker. Es sind Menschen, die andere aus Liebe verfolgen, ihnen das Leben schwer machen und sie zerstören. So nach dem Motto "wenn ich dich nicht haben kann, dann soll dich keiner haben".
Wenn ich mir das genau anschaue, dann ist doch dieser Kirchen- und Religionsgott auch ein Stalker. Wenn die Menschen nicht das tun, was er will, bestraft er sie, zerstört sie und wenn sie das tun, was er will, zerstören sie sich selber. Dieses komische Spiel wird dann Liebe, bzw. Gottes Liebe, genannt.

Der Kritiker

Egal ob im Innen oder im Außen, dieser dämliche Kritiker quälte mich schon fast mein ganzes Leben lang. Ich hatte herausgefunden, das, was er von sich gibt ist nichts anderes als was Eltern, Verwandte, Schule, Gesellschaft, Religion, etc. als gut oder schlecht befinden. Es war auch immer das gleiche blöde Geschwätz. Dummerweise waren mit diesen Gedanken auch immer Gefühle wie Scham, Schuld und Angst verbunden. Diktator und Tyrann in einem beschreibt die Situation wohl am Besten.
Es war mal wieder mitten in der Nacht, wenn alle anderen schlafen und es draußen ruhig ist. Meine Überlegungen gingen dahin, dass ich mir dachte: Wenn ich mein Hohes Selbst wäre und auch nur einen Funken Liebe in mir hätte, ich würde nie zulassen, dass mein Mensch derart kämpfen, leiden, sich quälen, etc. muss. Ich würde alles daran setzen, dass der Mensch drauf kommt, welcher believe oder welche Lüge dahinter steckt. Sadistisch zuschauen, wie jemand leidet, ist ja wohl das Allerletzte! Wenn es stimmt, dass mein Hohes Selbst die Liebe ist, dann ist da ja wohl ganz gewaltig der Wurm drin!
Plötzlich entdeckte ich in einem Forum einen Artikel, der diesen inneren Kritiker auch ziemlich gut beschrieb. Später trank ich meinen übriggebliebenen Kaffee vom Frühstück, starrte in meine Kaffetasse und plötzlich wußte ich, was das alles ist: Die einzige Aussage dieses dummen Etwas ist "was du tust, was du bist und was du hast, ist nicht gut genug". Das neg. Ego im Reinformat. So klar hatte ich es noch nie gesehen.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie komme ich ins positive Ego?

Verpatzte Inkarnation

Viele Menschen haben tief innen die Angst, irregeleitet zu werden. Diese Angst ist begründet, das wurde mir grade eben klar. Wenn ich alles in meinem Leben annehme und glaube, es ist richtig und gut, dann ignoriere ich mein Karma. Karma habe ich mir eingebaut um zu sehen, wo ich etwas glaube, was so nicht stimmt. Damit das im täglichen Leben nicht untergeht, erscheint es in Form von Hindernissen und Blockaden. Wenn ich jetzt aber bei allem sage, es ist Gott gewollt oder es ist gut und richtig, dann komme ich in dieser Inkarnation keinen Millimeter weiter. Ich bin am Ende da, wo ich am Anfang war und es ist ein teuflisches Gefühl zu erkennen, ich hab eine Inkarnation in den Sand gesetzt, weil ich mich nicht auseinandergesetzt habe mit dem, was ich mir als Karma gestellt hatte. Irgendwie hab ich das anscheinend hinter mir, denn ich kenne dieses teuflische Gefühl.

Dummheit?

In einem Forum hatte jemand um Hilfe bei der Traumdeutung gebeten. Ich schrieb meine Variante und als Antwort kam, etwas verpackt, ich sei geisteskrank. Ich hätte nicht alle Tassen im Schrank. Ich weinte bitterlich und während des Weinens wusste ich auf einmal, warum mich das so traf. "Gibt es denn auf dieser großen weiten Welt nicht wenigstens eine Handvoll Menschen, die einigermaßen verstehen, worüber ich rede?" Ich fühlte mich sowas von alleine und alleingelassen, es war fast nicht auszuhalten. Unverstanden sein ist wirklich grausam. Wie schön wäre es, sich mit Menschen zusammensetzen zu können um sich endlich weiterzuentwickeln. Gott sei Dank geht das mit meiner Freundin. Sie ist die einzige im Moment, die einigermaßen versteht. Ganz verstehen wird wahrscheinlich niemand, dazu sind unsere Wege einfach zu vielfältig aber wenigstens das Gefühl zu haben, mein Gegenüber weiß, worum es geht und auf dieser Basis ergibt sich eine super Diskussion bei der meine Freundin und ich Gewinn haben. Das ist jedesmal deutlich zu spüren und die leuchtenden Augen verraten es genauso. Ich will das mit mehr Menschen haben. Stattdessen zeigt meine Außenwelt fast das Gegenteil. Fundamentalisten, Tyrannen, Möchtegern-Hitlers, Zerstörung, Krieg, etc. Es sieht fast so aus als ob wir in unserer Entwicklung rückwärts gehen. Hexenverbrennungen scheinen auch wieder in zu sein, diesmal ist der Scheiterhaufen Rufmord und die angeblichen Hexen werden für verrückt erklärt. Dieses Spiel läuft inzwischen auch schon über Jahrhunderte. Was ist denn bloß los mit uns Menschen? Plötzlich erinnerte ich mich daran als meine Monade sagte "tausende von Jahren bin ich als der Blöde, der nicht ganz richtige im Kopf angesehen worden, wo ich doch in Wirklichkeit göttlicher Geist und Intelligenz bin". Welch ein mieses Spiel, Geist zum Deppen zu reduzieren. Als Hinweis kam dann "das ist der Schutz des negativen Egos". Es hat wahrscheinlich Angst, als Utopie entlarvt zu werden.
Während des Abspülens hörte ich in mir einen believe "Dummheit regiert die Welt". Wow, das ist ein dicker Hund! Ist ja klar, dass sich dann auch Dummheit zeigt. Ich bin mir sicher, da ist noch mehr drin zu diesem Thema. Mal sehen, was noch kommt.

Gott und das Paradies

Eva hat Gott nicht gehorcht und deshalb werden alle Menschen, speziell die Frauen, bestraft. Gott ist aber in Wirklichkeit göttlicher Geist und Intelligenz und damit unser eigener in uns wohnender göttlicher Funke. Geist hat Adam und Eva also rausgeschmissen - wohin? Wenn Gott Göttin alles ist was ist, wohin sollte er sie vertrieben haben? Eva wollte ihre eigenen Erfahrungen machen und Seele ist die Summe all unserer Erfahrungen. Geist bestraft seine eigenen Erfahrungen? Sagt ihr im Klartext, sie ist nicht gut genug? Geist bestimmt aber doch was wir erleben?!? Seitdem müssen die Menschen leiden und um ihr Leben rennen? Wer auch immer dieser Typ ist, er hasst sich selber. Da aber Geist und Seele gleichzeitig auch All-Liebe sind ist in dieser ganzen Story gewaltig der Wurm drin. Erfunden von irgendwelchen Machos, die sich von anderen die Füße küssen lassen wollen und für die jeder den Sklaven machen muß. Ihr seid nicht gut genug aber wenn ihr für mich leidet und euch für mich aufopfert, dann verdient ihr euch das Gutsein? Für Frauen bedeutet das, sich selber aufzuopfern für diese Typen und das ist dann Liebe. Wenn wir diesem komischen Typen gehorchen, zerstören wir uns selber und wenn wir ihm nicht gehorchen droht er uns die Zerstörung an. Ach wie liebevoll ist doch diese alte Bibel und ihre Mitwirkenden. Aufgeblasene Stars mit den typischen Starallüren "ich bin der Nabel der Welt und alles hat mir zu Füßen zu liegen".

Auf sich selber verlassen

ich änderte den Focus auf "Liebe regiert die Welt" um diese anderen believes auszuhebeln. Folgender Dialog ergab sich daraufhin in meinem Innen:
Du kannst Dich nicht auf dich selber verlassen, du musst dich auf uns verlassen. Wir sind diejenigen, die dich erlösen und dir das geben, was du brauchst. Denk um Gottes Willen nicht selber nach, denn du könntest sonst draufkommen, dass wir dich tausende von Jahren angelogen haben. Nicht du hast die Macht sondern wir haben sie (über dich und dein Leben). Also zähl ja nicht auf dich selber! Wir tun alles für dich, nicht du tust es für dich. Das kannst du
auch gar nicht, denn wir sind Gott.
Genau da spiegelt sich noch einiges in meinem Leben.

Religion und Liebe?

Es geht nur darum, auf jemand anderen zu hören, auf einen Gott im Außen. Wenn wir das nicht tun, werden wir bestraft, sagen die Religionen. Unsere ganze Welt ist darauf aufgebaut. Egal, ob Behörden, Regierungen, Schulen, Eltern, etc. Immer sind es andere, die das Sagen haben und wenn wir auf uns selber hören, wird das Egoismus, Egozentrik, Selbstsucht usw. genannt. Dieses Verhalten zerstört uns und ist letztendlich Selbstzerstörung, denn was übrig bleibt von uns ist eine leere Hülle angefüllt mit anderer Leute Vorstellungen. Ist sie nicht schön, diese Liebe? Wie sagen die Katholiken? "Liebe deinen Nächsten, murmel, murmel, murmel."
Das war der Hinweis, den ich vor einiger Zeit bekommen habe; die Rückseite der Jeans, auf deren rechter Tasche stand "Bibelmitglied" und später nochmal der gleiche Hinweise, nur diesmal in englisch "biblical shell".

Religion und Welt

Beide haben als Ziel Zerstörung. Beide erwarten Gehorsam für etwas oder jemanden außerhalb von uns. Beide haben als Grundlage ein "nicht-gut-genug" oder "nicht-genug" also Mangel. Beide halten uns von unserer eigenen Macht ab.
Im Moment ist das sehr deutlich im Außen zu sehen, die islamischen Fundamentalisten, die sich und andere zerstören und eine Wirtschaftslage in der die Menschen in die Armut rutschen.

Christusbewusstsein - nein danke!

Jung und alt

Gott erschuf die Welt?

Arbeiten, zahlen, kaufen?

Geist und Seele

Gott als Stalker?

Der Kritiker

Verpatzte Inkarnation

Dummheit?

Gott und das Paradies

Auf sich selber verlassen

Religion und Liebe?

Religion und Welt