Seite 1 Seite 2 Seite 3 Seite 4 Seite 5 Seite 6 Seite 7 Seite 8 Seite 9 Seite 10 Seite 11 Seite 12 Seite 13 Seite 14 Seite 15
Seite 17 Seite 18                

Erfolg?

Heute morgen im Alpha-Zustand hörte ich mich richtig schimpfen. Der Grund war, ich brauche mehr Kurzzeitziele und vor allem welche, die ich auch erreiche! Wenn ich das nicht habe, dann kann ich ja gleich den ganzen Tag schlafen. Ich verlangte von meinem Geist mehr Intuition zu dem Thema.
Während des Frühstücks kam dann einiges. Vor ein paar Tagen hörte ich von meiner Freundin, das der Firmeninhaber gestorben ist, bei dem ich meinen Traumjob hatte. Ich war den ganzen Tag irgendwie traurig. Plötzlich, gegen Abend, schoss auf einmal die Wutflamme hoch: Dieser Typ war einer der ersten, der in Deutschland dieses "hire and fire" eingeführt hatte. Ich hatte immer nur einen Saisonvertrag, keinen Urlaubsanspruch, kein Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld und am Ende der Saison wurde ich arbeitslos und die Allgemeinhat hatte gefälligst für mich zu zahlen bis die Saison wieder anfing. Das ist ja wohl das Allerletzte! Das einzige, was offensichtlich für ihn zählte, war Profit. Da gibt es keinen Grund, traurig zu sein, weil einer dieser Manager endlich den Löffel abgegeben hat. Etwas ähnliches erlebte ich dann nochmal Anfang der Neunziger. Dadurch dass das aber kein Traumjob war, reagierte ich bedeutend schneller und kündigte.
Diese Leute werden als erfolgreiche Geschäftsleute bezeichnet. Kein Wunder, dass ich zwischen mir und Erfolg eine Barriere eingebaut habe. Dummerweise gibt es Erfolg aber wirklich, allerdings ist es etwas ganz anderes als wir glauben. Dummerweise deshalb, weil ich mir dadurch eine "Wurstschnappsituation" geschaffen habe: Schau mal, hier ist die Wurst nur du bekommst sie nicht. Daraus wiederum resultiert Wut, Verzweiflung und Resignation, wahrscheinlich auch Verbitterung. Ich hab zwar bei Lazaris gehört, was Erfolg ist aber ich bin gespannt, was in meinem Innen dazu kommt.

Himmel

Mir ging so durch den Kopf: Dieser elende Katholiken bzw. Christenhimmel! Da will ich doch gar nicht hin! Da kommst du doch sowieso nur hin, wenn du dich peinigen, martern, quälen lässt solange bis du endlich verreckst, dann bekommst du vielleicht ein Ticket, vielleicht aber auch nicht und dann musst du ins Fegefeuer oder in die Hölle. Was ist den das für ein Müll? In einem der englischen Foren schrieb dazu einer: Es steht doch in der Bibel, dass es nur 144 000 schaffen. Dann hab ich eine reelle Chance, dass es mir erspart bleibt. Ich musste so lachen. Es gibt immer mehr Menschen, die diese blöde Nummer in Frage stellen.

Hölle

Nach dieser Himmelsbetrachtung und der Lüge, die uns da aufgetischt wird, kam mir die Idee, mal diese angebliche Hölle etwas genauer anzuschauen. Warum werden wir mit Angst und Panik überschwemmt vor dieser Hölle? Anscheinend ist das ein Platz, der diesem Christentum bzw. Religionen und Kirchen gefährlich wird. Sitzt da vielleicht unsere Weisheit und Intelligenz? Wenn wir da hingehen, ist Religion und Kirche erledigt? Könnte sein.
Wie sagte Lazaris: Nur Sünder lieben sich selbst.
Also da bin ich doch mit wachsender Begeisterung Sünder!

Das Mutter-Gottes-Syndrom

In meinem englischen Forum stand eine Message: "Wer kann mir helfen?" Es ging um eine Mutter und ihren Sohn. Je mehr ich las, desto wütender wurde ich. Als Antwort konnte ich mir nicht verkneifen, die Schreiberin darauf hinzuweisen, dass das nicht das Forum des Weihnachtsmannes ist. Ich hatte zwar sowas wie ein leichtes schlechtes Gewissen aber die Antwort musste trotzdem raus.
Es rumorte innen munter weiter. Nachdem ich am Tag zuvor die Farbe rot und die Autonummer "N-ot" im Außen gesehen hatte, war klar, es geht entweder um meine Seele oder meine Monade. Plötzlich schoss es hoch: Ja diese blöde Kuh! Jeder andere Mensch muß sich um seine eigenen Manifestationen kümmern, nur sie nicht. Sie legt sich bei anderen auf den Rücken und lässt sich tragen, mit der Begründung: Ach, ich tu mir ja sooo leid, ich armes ich! Andere müssen für mich manifestieren.
Das ist eine Beleidigung meiner Göttin und meiner Seele!
Jetzt stellte sich die Frage, was das ist. Ist es das patriarchale Rollenbild der Frau oder der Weiblichkeit? Anscheinend stimmt die Aussage wirklich, dass die Männer Angst vor der Power einer Frau haben. Was ist die Power einer Frau? Ich meine, was ist sie wirklich?

Angst, geliebt zu sein

Kein Wunder, wenn ich mir diese Jesus-Geschichte anschaue: Dieses Monster von angeblichem Vater will, dass sein angeblich einziger Sohn sich quälen, peinigen, foltern und dann umbringen lässt und das zeigt ihm dann die Liebe dieses Sohnes. Ziemlich pervers, diese angebliche Liebe.
Offensichtlich ist das nicht nur die Liebe, die uns durch die jüdisch-christliche Religion verkauft wird, sondern im Islam muß etwas ähnliches geglaubt werden. Ohne das dürfte es keine Selbstmordattentäter geben.

Retter/Erlöser

Während ich abspülte ging mir so durch den Kopf: Wer bin ich eigentlich, dass ich mich in anderer Leute Leben mischen darf? Denen vorschreiben darf, welche Erfahrungen sie machen dürfen? Plötzlich fiel mir Charly Brown, Lucy und der Fußball ein: Jedesmal, wenn Charly den Fußball wegschießen wollte, hatte ihn Lucy weggenommen. Jedesmal versprach sie, es nicht mehr zu tun und Charly glaubte ihr. Jedesmal tat sie es wieder. Dummer Charly Brown. Ich schmiss mich weg vor lachen. Später am abend überlegte ich mir dann, was daran so lustig sei und kam drauf, es ist keineswegs lustig. Es ist eine riesen Gemeinheit. Ist da mein Problem mit dem Wurstschnappen? "Schau mal, hier ist die Wurst, nur du bekommst sie nicht"?
Ich will eine Erfahrung machen, bau mein Bühnenbild auf, stell mir meine Darsteller hin und dann kommt so ein Trottel von Retter, schiebt meine Bühne mit samt Spielern weg mit der Begründung "diese Erfahrung ist nichts für dich". Dieses arrogante Etwas stellt damit meine Seele und meine Monade als Trottel hin. Nur er weiß, was gut für mich ist. "Ich liebe dich doch so, ich meine es nur gut mit dir und du bemerkst es nicht". Dann tut er sich schrecklich leid. Das dämliche Spiel ist geschlechterunabhängig.
Wenn das Nächstenliebe ist, dann leben wir besser ohne!

Spiel der Projektionen

Ich bin zum x-ten Mal für etwas kritisiert und geschimpft worden und hatte keine Ahnung wofür. Ich stand wieder einmal da, wie Rudi-Ratlos. Plötzlich dämmerte es: Da projiziert jemand etwas auf mich und ich habe keine Ahnung, was. Es ist etwas, das an eine völlig andere Adresse gehört. Ich bin grade eben zufällig da und muß das dann ausfressen. Das ist ein blödes Spiel! Jetzt macht der Satz aus meinem Innen auch bedeutend mehr Sinn: Du mußt für etwas büßen, wofür du nichts kannst.
Das sind Altlasten und gehören an eine Adresse, wo wir Angst haben, das Thema anzusprechen. Es scheint immer eine Eltern/Kind Projektion zu sein, entweder Eltern oder Kind. Der "arme Hund" an dem wir das auslassen, kann überhaupt nichts dafür und wir haben nicht den Hauch einer Chance, den Menschen so kennenzulernen, wie er wirklich ist. Wir haben ihn entweder für die Rolle des Elternteils oder für die Rolle des Kindes eingesetzt. Mehr Auswahl ist nicht.
Da muß aber noch mehr sein, denn es kam vorher im Innen: Nie Freiheit Erde.
Eltern/Kind ist ja auch die Beziehung, die wir zu Gott Göttin haben. Mal sehen, was da noch kommt.
Diesem "arme Hund" wird zusätzlich noch der Teppich der Sicherheit unter den Füßen weggerissen, so dass er sich nichts mehr schreiben oder sagen traut nur damit der andere das nicht in den falschen Hals bekommt. Welch ein mieses Spiel!
Im Innen hörte ich: Ein positives Ego hat aufgehört, Eltern/Kind auf andere Menschen zu projizieren.
Meine eigene Idee dazu: Was für eine wunderschöne Theorie! Wenn es doch endlich soweit wäre!!!

Mein erwachsenes Selbst

mir "dämmerte" , was mein erwachsenes Selbst ist. Lazaris hatte offenbar wieder einmal recht.
Es ist eine dreifache Natur und zwar: Freies Kind, neugierige (wissensdurstige) Heranwachsende und fürsorgliche Eltern.
Das "fühlt" sich wunderbar an.
Es ist nicht nur eine dreifache Natur sondern eine vierfache. Was ich vergessen hatte, war das positive Ego.

Die heilige Familie

ich hatte mich so oft gewundert, warum ich jedesmal in Tränen ausbrach, wenn ich versuchte, mir fürsorgliche Eltern vorzustellen. Plötzlich wurde mir klar: Was mir als fürsorgliche Eltern verkauft wurde, ist genau das Gegenteil. Es ist diese komische Heilige Familie "Maria, Jesus, Hl. Geist". Deren Masche ist Opfer, Märtyrer und Peiniger, und das soll fürsorglich sein? Also dann lebe ich doch besser ohne! Das ist nichts anderes als negatives Ego in voller Uniform. Um es besser zu erkennen, habe ich in meinem Außenkino genau diese Kombination und ich hab in mir gebrüllt: Wenn ich jetzt noch eine Hiobsbotschaft höre, dann schreie ich wie am Spieß!

Vater - Mutter Rollenbild

Ich wusste schon lange, dass ich dieses Mutterbild loswerden muß. Trotzdem schob ich es immer wieder vor mir her. Ein Großteil meiner Probleme Geld/Arbeit kommt genau aus diesem Bild, aber....
Der "Zufall" führte mich wieder zu Lazaris und genau dort fand ich die Lösung! Ich wollte die Frau, die in meinem Leben diese Mutterrolle für mich spielt nicht verletzen und deswegen schleppte ich das weiter mit mir rum. Dieses Mutterbild ist aber nur meine Projektion auf diese Frau, die Mischung aus Mutter und Vater in meinem eigenen Kopf. Es hat nichts mit ihr zu tun. Wenn ich dieses Rollenbild loswerde, dann ist sie befreit und ich auch und das ist es allemal wert! Dann können wir uns endlich als Menschen begegnen und das haben wir beide verdient.
Und wie kann es anders sein, natürlich hat diese Kirchen-Religionsnummer wieder mal die Hände bis zum Ellenboden herauf mit im Spiel! Die reden uns ein, wir sollen Vater und Mutter ehren. Na klar! Denn wenn wir diese Trugbilder sprengen, was zum Erwachsen werden zwingend notwendig ist, dann haben sie nichts mehr zu sagen! Was für ein mieses Spiel!!!!
Jetzt fehlt nur noch das Vater-Rollenbild aber das kommt sicherlich jetzt auch ganz schnell.

Bauchraumgötzen

Ihr Sein ist Hass. Sie sind das Gegenteil von dem, was wir wirklich sind. Ihre Attribute sind Neid, Habgier und Zorn. Sie sind diese Kirchen-, Religionsnummer. Sie predigen uns, Armut, Opfer, Märtyrer, leiden, Qualen, sich hart tun, straucheln, Schmerzen haben, sterben, etc, sind die Tugenden, die uns erlösen = machen uns frei. Das ist Perversion im Reinformat!
Lazaris sagte mal, Du bist bereits frei, Du musst es nur erkennen. Hoffentlich erkenne ich das jetzt bald!

Sicherheit

Irgendwie fiel mir ein, was Lazaris zum Thema Freiheit sagte: Zur Zeit des 3. Reiches versprachen die Regierenden dem Volk "Wir geben euch die Freiheit" und was sie in Wirklichkeit taten war, sich als Diktatoren aufzuspielen. Heute ist das Benehmen immer noch das Gleiche nur das Thema hat sich geändert. In unserer Zeit heißt das Thema "Sicherheit".
Frage ist für mich jetzt: Was ist wirklich Sicherheit?
Gedanken dazu:
Es kann niemals vom Außen kommen, weder durch Geld, noch durch Arbeit, noch durch Schutz, noch durch Versorgung. Denn wenn das so wäre und dieses Außen auf einmal keine Lust mehr hat, etwas zu geben, würde ich flach auf der Nase liegen.
Also was ist es dann?
Endlich zu wissen, ich bin gut genug?
Zu wissen, ich bin geliebt, einfach weil ich bin?
Zu wissen, ich bin Seele und Monade?
Zu wissen, ich kreiere meine "Realität"?
Zu wissen, ich bin komplett?
Irgendwie hab ich mal gelesen, dass das Wurzelchacra für Sicherheit steht aber ob das stimmt? Keine Ahnung.
Irgendwie kam im Innen ein Hinweis auf "Mondengel". Wie, was, wo, das muß im Innen noch kommen.

Sicherheit bedeutet auch nicht, ich brauch die Zustimmung und Erlaubnis anderer. Ich muß nicht "everybody's darling" sein. Was die glauben oder denken ist in meinem Leben unwichtig. Liebe heisst nicht, nur noch das zu tun, was der/die andere will.

Erfolg?

Himmel

Hölle

Das Mutter-Gottes-Syndrom

Angst, geliebt zu sein

Retter/Erlöser

Spiel der Projektionen

Mein erwachsenes Selbst

Die heilige Familie

Vater - Mutter Rollenbild

Bauchraumgötzen

Sicherheit