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Christusbewusstsein

Am Hl. Abend, besser gesagt mitten in der Nacht saß ich in der Loggia meiner Mutter, rauchte eine Zigarette und schaute ins Nichts. Plötzlich kam im Innen: Christus kann nicht geboren werden und kann auch nicht sterben. Es ist ein Zustand des Ich-Bin, besser ausgedrückt, ich bin Christusbewusstsein.
Ich muß dafür weder arbeiten noch leiden, weder zahlen noch warten, ich muß mich einfach nur dran erinnern. Das ist alles.
Christusbewusstsein ist mein Hohes Selbst, das wußte ich schon. Aber es ist auch die vereinigte Männlichkeit und Weiblichkeit. Wahrscheinlich ist es auch die Liebe.
Damit ist die Weihnachtsgeschichte hinfällig!

Die Tyrannei der Angst

Ich hatte mir am Abend fast die Lunge aus dem Leib gekotzt und es war klar, da kommt wieder was Größeres. Ich überlegte und überlegte, was es sein könnte, das ich so zum Kotzen fand. Zuvor hatte ich Panikschübe und weinte auch bitterlich. Das Weinen kam von tief innen aber der Grund war noch nicht klar. Gedankengänge waren zum Beispiel "mitleiden". Ich hab es einfach satt, so in anderer Leute Leben hineingezogen zu werden, als sei es mein eigenes, vor allem, wenn es um Situationen geht, die ich schon hinter mir habe. Diese elende Märtyrernummer muß ein Ende haben! Es kam auch sowas wie "Last der Welt tragen" hoch und nachdem ich zum Thema Kirche und Religion hypersensibel bin, wurde ich richtig wütend drüber. Was noch kam war sowas wie "du bist schuld am Untergang von Atlantis". Das hätte die Stärke der Panik gerechtfertigt aus energetischer Sicht.
Ich ging mit dem Gedanken ins Bett: Ich will sofort wissen, was ich so zum Kotzen finde!" Am nächsten Morgen wachte ich auf, das Wetter war grau in grau aber ich musste zum Einkaufen ins Tal fahren vor den nächsten Feiertagen. Irgendwann in den letzten Jahren fing es an, dass ich zum Angsthasen mutierte, wenn es drum ging, im Winter Auto zu fahren. Das ging soweit, dass ich schon fast den Eindruck hatte, ich lebe hier in der Winterstarre. Was ich auch tat, es verschwand einfach nicht. An diesem Morgen aber wurde ich richtig wütend über diese Angst. Ich sagte mir: Wenn hier der Linienbus, das Milchauto, das Müllauto und alle anderen runterfahren, dann kann ich das auch und verscheuchte diese Angst. Endlich hatte die Wut die Oberhand gewonnen und ich war richtig froh darüber. Mir wurde mehr und mehr klar, diese Angst verursacht Stillstand. Das ist Paralyse, das heißt, ich bin unfähig zu handeln. Die Situation ist so, wie das Karnickel vor der Schlange und ich hatte einfach satt! Auf einmal wurde mir auch klar, warum ich unbedingt den Film "Findet Nemo" haben musste. Dieser Merlin lebt genau das Gleiche. Durch seine Angst verhindert er das Leben seines Sohnes, zumindest versucht er es. Angst verhindert Leben, oder verhindert sie alles? Welch eine heimtückische Emotion!

Herzschmerz

Ich war eingeladen zu unserer Weihnachtsfeier und saß deshalb nachmittags unter der Trockenhaube. Plötzlich hatte ich fast unerträgliche Herzschmerzen und richtig Angst. Blitzschnell überlegte ich, mein Hausarzt ist im Urlaub; kann ich die Praxisgebühr zahlen; kann ich für sowas auch den Notarzt anrufen. Von dem Moment an war ich einfach nur fertig. Allein der Gedanke, am nächsten Tag Dienst zu haben, war unerträglich, denn ich wusste, ich halte das nie durch. Der Schmerz ebbte zwar ab aber die Angst blieb. Die Weihnachtsfeier fand natürlich ohne mich statt und was mir blieb, war Panik und Schuldgefühle ohne Ende weil ich den Dienst nicht machen konnte. Irgendwann mitten in der Nacht wurde mir auf einmal klar, alles, was ich über Liebe wusste, war nichts anderes als die komplette negativ Ego Nummer: Martyrium, anderen gehorchen müssen um geliebt zu sein, sich selber verleugnen, sich selber zerstören, nur andere lieben, kurz alles, was auch diese angeblichen Heiligen gemacht hatten. Das ist doch wirklich der Gipfel! Sich selber lieben ist nach deren Definition ein Verbrechen und muß anscheinend bestraft werden.
Wenn ich doch nur wüsste, welcher believe an der Wurzel dieser abartigen Panik steht und wie ich endlich Eigenliebe leben kann! Was auch noch ein Grund für diese Angst ist: Kritisiert und bloßgestellt werden, so nach dem Motto "du simulierst doch nur, weil du zu faul zum Arbeiten bist, andere müssen für dich zahlen und sich für dich abrackern". Obwohl ich weiß, das ist eine Lüge und bei genauer Betrachtung Größenwahn, raubt es mir fast die Luft zum Leben. Ob ich wohl jemals aus dieser Lügennummer rauskomme?

Endkampf und Sieg

Heute morgen zwischen aufwachen und ganz wach sein, überlegte ich, wie es ist, im positiven Ego zu leben. Das "ich bin gut genug". Als ich dann aufstand, überlegte ich: War das der Endkampf mit dem negativen Ego? Hab ich tatsächlich gesiegt? Lazaris sagte ja, urplötzlich ist der Kampf vorbei. Momentan komme ich mir vor, wie wenn ich auf Zehenspitzen durch diesen Zustand laufe, damit er ja nicht verschwindet. Das negative Ego ist ja die ganze Angst, dieses ewige Gelaber "du musst, du sollst, du hast gefälligst, etc." Gestern sagte ich noch zu einer Freundin: Wenn ich doch nur mal wenigstens für kurze Zeit in dem Zustand ohne Angst und blabla wäre. Das müsste wie Urlaub sein. Jetzt hoffe ich natürlich, dass der Zustand auf Dauer anhält.
Das positive Ego ist ja auch die Liebe. Das war anscheinend auch das Thema mit dem Herzen. Ich drück mir selber ganz doll die Daumen, dass das positive Ego weiterhin die Oberhand behält. Bin ich damit endlich erwachsen geworden?

Armut des Geistes?

Vor ein paar Tagen wieder zwischen aufwachen und ganz wach sein, war das Thema: So ein Blödsinn "Armut des Geistes". Es kam einiges zu diesem Thema aber leider brachte ich nur diesen einen Begriff mit rüber ins Wachbewusstsein.
Mir gingen einige Gedanken durch den Kopf, wie z. B. "wie kann Geist arm sein, Geist ist zu 100%". Später in der Stadt sah ich zwei Bettler und konnte mir das Grinsen fast nicht mehr verkneifen: Geist sitzt da und bettelt? Was sollte Geist denn betteln müssen, er ist doch alles was ist. Sinn macht es nur, wenn wir glauben, dass Weiblichkeit Geld ist. Weiblichkeit ist aber Seele. Ich will jetzt endlich aus dieser Lügennummer raus!

Helden?

Ich kann mich noch gut erinnern als mir meine Männlichkeit sagte: Das einzige, was mir geblieben ist, ist Kampf und Aggression. Lange war mir nicht klar, was dahinter steht. Jetzt sehe ich es mehr und mehr. Ein Nationalheld ist z. B. einer, der soviele wie möglich tötet, foltert, gefangen nimmt, deren Land und Eigentum zerstört und deren Frauen vergewaltigt. Wenn der dann nach Hause kommt, wird er gefeiert und geehrt und bekommt viele Orden, weil er so tapfer für das Vaterland gekämpft hat. Damit wir das auch nie vergessen, werden in Holiwood die entsprechenden Filme produziert. Das ist dann das männliche Vorbild. Igitt!

Hermetische Gesetze:
Wie innen so außen

In diesem Gesetz fehlt genau ein Schlüsselwort, das Wort "glaube". Das Gesetz muß richtig heißen: Ich kann im Außen nur das sehen, was ich im Innen glaube, zu sein.

Das Gesetz der Ressonanz

Wenn dieses Gesetz richtig wäre, dann müsste ich im Innen "Mist" schwingen, denn das sehe ich im Moment in meiner äußeren Welt.

Die "American Pride"

Die letzten Tage hatten wir draußen Sturm und genauso ging es mir innen. Meine Emotionen erreichten etwa Windstärke 12 oder so. Plötzlich hörte ich in den Nachrichten: Die "American Pride" (der amerikanische Stolz) hat es an die Kai geknallt und versenkt. Ich spürte Schadenfreude. Diese Symbolik ist wirklich fantastisch. Dieser elende amerikanische Traum hat uns Menschen Jahrhunderte gepeinigt und gequält. Eigentlich ist das ganze ja im alten England entstanden und zwar zu Beginn der industriellen Revolution. Es liegt das Versprechen zugrunde: Unbegrenzte Produktion ist unbegrenzter Konsum. Dieses Versprechen ist aber nicht haltbar. Wir Menschen werden seitdem nur ausgebeutet und in der letzten Zeit hatte ich oft den Eindruck, dass es im Moment genauso schlimm ist, wie in den Anfängen. Ich weiß das, denn ich war eine dieser Personen, die auf Knien rutschend um Arbeit gebettelt haben, nur um überleben zu können.
Vor ein paar Minuten kam mir auf einmal die Idee: Warum sprenge ich diesen amerikanischen Traum nicht endlich? Ich wunderte mich, dass ich da erst jetzt drauf kam. Natürlich, das ist die Lösung!

Der Narr = Neubeginn

Ich lümmelte mal wieder des nächtens auf meiner Couch und war total unzufrieden. Plötzlich wusste ich, ich brauche eine totale Wende in meinem Leben. Dieses Alte langweilt! Es gibt keinen einzigen Bereich mehr, wo ich das Gefühl habe, noch etwas lernen zu müssen oder wollen. Ich will nur eines - weg!
In der nächsten Nacht dachte ich darüber nach, dass ich mir vorkomme wie der Narr im Tarot: Der Narr = 0 = Ende und Neubeginn", etwas Altes ist abgeschlossen aber das Neue ist noch nicht erkennbar. Mir fiel auch wieder Lazaris ein, der mal gesagt hatte, "auf der Schwelle stehen und dann springen".
Aber was bedeutet "springen"? Es bringt wohl kaum etwas, wenn ich wie ein wildgewordenes Pferd durch meine Wohnung springe oder vom Berg springe oder aus dem Sessellift hüpfe. Also was ist es wirklich? Plötzlich hörte ich in mir: "Vielleicht bist du ja schon gesprungen". Hm. Nach und nach wurde mir klar, der Sprung war meine Entscheidung "jetzt reicht's!" Das war meine Willenserklärung.
Am nächsten Tag war das Buch "Die Reise nach Hause" von Kryon im Briefkasten. Ziemlich schnell fing ich an zu lesen. Ich kam bald an die Stelle, wo der Engel Michael fragt: Liebst du Gott? Ich merkte, wie schon wieder die Wut hochkrabbelte: "Diese elende amerikanische Bogotterie!" Später überlegte ich, was hätte ich als Antwort gegeben? Meine Antwort wäre gewesen: Ich weiß es nicht. Alles, was ich bis jetzt über Gott weiß, sind Mythologien, Glaubensmuster und Lügen. Wie kann ich sagen, ich liebe Gott, wenn ich meine Monade, meinen göttlichen Funken, noch gar nicht richtig kenne? Was ich weiß, sind doch fast alles nur Trugbilder, die nicht das entfernteste mit meiner eigenen Göttlichkeit zu tun haben.
Am nächsten Tag fiel mir wieder mal mein größtes Wutthema ein: Geld! Welch absoluter Größenwahn, Geld schreibt Geist und Seele vor, was die dürfen und was nicht.
Noch etwas fiel mir in der letzten Zeit massiv auf: Egal, was ich in meiner Wohnung machte, sie war immer schmutzig. Ich putzte das Bad und zwei Tage später kamen unerwartet die Handwerker und entkalkten den großen Badboiler. Unnötig zu erwähnen, dass das Bad hinterher schmutziger war als bevor ich es geputzt hatte. Egal, was ich tat, es schien alles so sinnlos. Immer die gleichen Arbeiten und nichts bewegte sich. Waschen, bügeln, abwaschen, immer wieder war es das Gleiche. Das kann doch nicht sein! Und warum sehe ich immer wieder Dreck?
Ich las in einem Forum etwas zum Thema "Menschen". Etwa "für alles gibt es Vereine, Beschützer, Verfechter, nur für die Menschen nicht". Der Beitrag war etwas anders verfasst aber das war es, was mich ansprang. Mir fiel mein Sprichwort ein: "Lass die Menschen sich frei entfalten und du wirst ihre Genialität erkennen, sag ihnen, was sie zu tun haben und du wirst sie zerstören." Auf einmal wurde mir klar, ich hab satt, dass die Menschen immer nur als der Buhmann dargestellt werden! Ich kenne keine einzige Religion, die über uns Menschen sagt: "Wisst ihr was? Ihr seid super! Schön, dass es euch gibt". Ja, wo denk ich denn hin! Nein, nein, die Menschen sind der letzte Dreck, sind nicht gut genug, sind Teufel, etc. Das ist es doch, was uns vermittelt wird. Wir müssen schuften, rennen, verdienen, dienen - um uns das "gut genug" zu erarbeiten? "Nicht gut genug" ist ein Urteil (und ich dachte immer, Gott urteilt nicht) und es ist negatives Ego. Ist das die Erdenlüge 11? Könnte sein.

Christusbewusstsein

Die Tyrannei der Angst

Herzschmerz

Endkampf und Sieg

Armut des Geistes?

Helden?

Hermetische Gesetze: Wie innen so außen

Das Gesetz der Ressonanz

Die "American Pride"

Der Narr = Neubeginn